Lecker wären sie gewesen, meine beiden riesigen Sandwiches, die ich heute Morgen im Kühlschrank meiner Gastfamilie vergessen habe. Stattdessen gab es dann für 5h nur drei Datteln, neun Nüsse und ein Snickers. Zum Glück wandere ich im Agrarwunderland wo die Früchte einfach an den Bäumen hängen. Ich weiss jetzt, dass weisse Pfirsiche eigentlich rot sind
Jakobsweg
Jakobsweg #13, «Heiliger» Montag
Klassisches Eigentor: Auf dem Land ist am Montag scheinbar «heiliger Montag», d.h. alle Läden, Bäcker, Restaurants etc. sind geschlossen. Damit meine ich nicht etwa diesen Montag, sondern JEDEN Montag des Jahres. Entweder hat man dann Lebensmittel oder man verhungert. Nach 9h Wanderung ohne warme Mahlzeit und ohne Frühstück heute Morgen fehlte zu Letzterem wenig. Manchmal
Jakobsweg #12, «Versiffter» Wohnwagen
Der gestrige Tag startete Sintflut-artig. Seit gestern weiss ich definitiv, dass meine Ausrüstung wasserfest ist. Ich könnte wohl Tiefsee tauchen ohne nass zu werden. Das war aber nicht das Einzige biblische: Mein Körper «lief» gestern zu Hochform auf, wohl auch aus Angst in einer kleinen Provinzstadt übernachten zu müssen wo alles geschlossen war. So wanderte
Jakobsweg #11, «Französisch» Internet
Halleluja, wie sagte schon Boris Becker: «Ich bin drin!» Endlich, ich habe «französisch» Internet & Telefon. Seit gestern bin ich im wunderbaren Rhonetal mit seinen herrlichen Rebbergen, Weingütern, Schlössern und dem hervorragenden Essen. Spannender als die Gegend sind aber die Pilger, die man mittlerweile bei jeder Etappe wieder trifft. Was gibt es schon interessanteres als
Jakobsweg #10, Eine Banane, ein Apfel und ein Rübli
Heute hiess es Abschied nehmen vom Telefonabonnement und meinem geliebten Internet! Für mich noch der grössere Schritt als überhaupt auf den Jakobsweg zu gehen. Sollte die Welt in meiner «Abwesenheit» untergehen, informiert mich doch bitte per SMS . Die heutige Etappe war insofern speziell, dass es während 28km keine Verpflegungsmöglichkeit gab was mich in Anbetracht